Salzburg, 02. juni 2014 - Spitze der Führungskräfte der Alten- und Pflegeheime Österreichs neu formiert - Ausbildungsreform und attraktive Arbeitsbedingungen gefordert – Weiterer Ausbau von Hospiz- und Palliativ Care in den Heimen

Salzburg - Die Vollversammlung des Bundesverbandes der Alten- und Pflegeheime Österreichs (Lebenswelt Heim) wählte dieser Tage in Salzburg den Tiroler Markus Mattersberger, zuletzt Heim- und Pflegedienstleiter des NÖ Landespflegeheimes Hollabrunn, einstimmig zum neuen Präsidenten. Er folgt Johannes Wallner nach, der das Amt des Spitzenrepräsentanten der Alten- und Pflegeheime Österreichs seit 2002 innehatte.
 Vizepräsidenten wurden Josef Berghofer, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Heim- und PflegedienstleiterInnen der Alten- und Pflegeheime Burgenlands ist, sowie Bernhard Hatheier, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Alten- und Pflegeheime Oberösterreichs.

Impulsgeber in der österreichischen Altenpflegepolitik
Mit diesen Wahlen erfolgte auch die Übergabe an ein neues Team an der Spitze des Bundesverbandes, der sich im letzten Jahrzehnt als ernstzunehmender Partner und innovativer Impulsgeber in der österreichischen Altenpflegepolitik überaus erfolgreich positionieren konnte. So ist der scheidende Präsident Johannes Wallner mit dem Bundesverband Mitbegründer des E-Qalin® Qualitätsmanagements in der Pflegebranche sowie des „Nationalen Qualitätszertifikats für Alten- und Pflegeheime Österreichs“ (NQZ). Das NQZ wurde von einer vom Sozialministerium gemeinsam mit Lebenswelt Heim eingerichteten Arbeitsgruppe unter der Leitung des Institutes für Bildung im Gesundheitsdienst – IBG im Rahmen eines EU-Projektes entwickelt. Darin vertreten waren alle Länder, der Österreichische Seniorenrat und führende Expertinnen und Experten aus dem Bereich des Qualitätsmanagements und der Altenarbeit. Aktuell sind rund 35 Häuser nach dem NQZ zertifiziert.
Unter der Präsidentschaft Wallners wurde auch der TELEIOS, Preis für Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit in der österreichischen Altenpflege – der landesweit wichtigste Preis in der Altenpflege – ins Leben gerufen. 2013 wurde er bereits zum sechsten Mal vergeben.
Pflegeberuf attraktivieren, Hospiz und Palliativ Care ausbauen
Die nun neu gewählte Führungsspitze des Bundesverbandes der Alten- und Pflegeheime Österreichs lässt Kontinuität in der Weiterarbeit erkennen. Hauptziele sind unter anderem die Attraktivierung und Ausbildungsreform der Pflegeberufe – der Bundesverband wird sich vor allem in Fragen der beruflichen Kompetenzentwicklung für die Gerontologie und Geriatrie einbringen –, der Ausbau von Hospiz- und Palliativ Care in den Heimen sowie die Weiterverfolgung der operativen Umsetzung des NQZ-Zertifizierungsbetriebes.

Wichtig sei darüber hinaus ein neues Bild auf das Alter und die Pflege und Betreuung in unseren Heimen in der Öffentlichkeit zu verankern, so der neue Präsident Mattersberger. „Alten- und Pflegeheime sind heute einem Generationenwechsel unterworfen. Ein Leben in weitgehender Selbständigkeit und unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse ist unseren BewohnerInnen wichtiger denn je. Außerdem wirken unsere Heime einer sozialen Isolation im Alter entgegen und bieten den alten Menschen vielerlei Aktivitäten“, erzählt Mattersberger aus seiner langjährigen Berufserfahrung. In seiner Vision sieht er das Heim der Zukunft als Kompetenzzentrum und Drehscheibe in allen Fragen der Altenpflege.


Rückfragehinweis:
Markus Mattersberger, MMSc MBA
Lebenswelt Heim, Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs
Tel: + 43 (0)1 585 15 90
Mobil: + 43 (0)676 444 40 34
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Gabriele Tupy
imzusammenspiel kommunikationsmanagement
Mobil: + 43 (0)699-100 277 40
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