E-Qalin - Qualitätsmanagementsystem für die Altenarbeit

E-Qalin (European quality-improving, innovative learning in residential care homes for the elderly) ist ein LeonardodaVinci Pilotprojekt und ist im Oktober 2005 gestartet. Die Koordination und Projektleitung liegt beim IBG - Institut für Bildung im Gesundheitsdienst. Gemeinsam mit 28 Partnern aus sieben Ländern (Österreich, Deutschland, Slowenien, Italien, Luxemburg, Tschechien, Niederlande) wird in einem Projektzeitraum von 36 Monaten ein innovatives Qualitätsmanagement für Alten- und Pflegeheime in ganz Europa erarbeitet. Zu den österreichischen Projektpartnern zählen Lebenswelt Heim, der Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs, Bundesministerium für Soziales, Generationen und Konsumentenschutz, Amt der oö. Landesregierung (Sozialabteilung), Altenbetreuungsschule des Landes OÖ., mehrere Alten- und Pflegeheime als Pilothäuser und EDV Organisationen.

Zielsetzungen von E-Qalin sind:

  • Entwicklung eines ressourcenverträglichen und akzeptierten Qualitätsmanagement- Modells speziell für Alten- und Pflegeheime auf EU Ebene sowie

  • dessen nationale Differenzierung anhand eines Handbuches, in Form eines Fragenkataloges

  • Praxisorientierte Entwicklung und Evaluierung eines umfassenden EDV-gestützten Ausbildungskonzeptes: Qualitätsmanagement in Alten- und Pflegeheimen

  • Bewusstseinssteigerung, Sensibilisierung und Akzeptanz für Qualitätsmanagement auf: individueller Ebene, Gruppen- und Organisationsebene sowie auf einer sektorenweiten Ebene (nationale und EU Ebene)

Weitere Informationen finden Sie unter www.e-qalin.net



Projekt Leonardo da Vinci - Transfer of Innovations



Lebenswelt Heim, der Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs ist Projektpartner der E-Qalin GmbH bei folgendem Projekt:


Projekt Leonardo da Vinci - Transfer of Innovations

Projektziele:

Die zentrale Zielsetzung des mittlerweile abgeschlossenen Projektes bestand darin, das erfolgreiche Ausbildungskonzept für E-Qalin in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen, ambulante/mobile Dienste und Sozialzentren in mindestens zwei zusätzliche EU-Länder (Frankreich und Großbritannien) zu übertragen und die Voraus­setzungen für eine weitere Verbreitung des Modells (Ausbildung von MultiplikatorInnen der beruflichen Weiterbildung, Akkreditierung, Fremdbewertung, transnationale Pilotausbildung, Öffentlichkeitsarbeit) in weiteren Ländern zu schaffen. Die bereits bewährte E-Qalin Partnerschaft, die aus Organisationen aus Österreich, Deutsch­land, Italien, Luxemburg und Slowenien besteht, wurde durch neue Partnerorganisa­tionen aus Frankreich und Großbritannien ergänzt. Dadurch wird sichergestellt, dass in diesen beiden Ländern Ausbildungen zum/zur E-Qalin ProzessmanagerIn in Zusammenarbeit mit Pilothäusern durchgeführt werden und damit zusammenhängende Verbreitungsmaßnahmen erfolgen. Zusätzlich wurde im Modellland Slowenien die Erstellung einer E-Qalin Zertifizierung und Ausbildung der ZertifiziererInnen und Pilotlauf angestrebt.

Projektergebnisse:
  • Adaptierung des E-Qalin Modells inklusive Handbüchern, etc. für den Einsatz in Frankreich und Großbritannien
  • Ausbildung von E-Qalin TrainerInnen in Frankreich und Großbritannien
  • Ausbildung von E-Qalin ProzessmanagerInnen in Alten- und Pflegeheimen in Frankreich und Großbritannien
  • Vorbereitung der Pilothäuser auf die Einführung von E-Qalin in ihrem Alten- und Pflegeheim
  • Erarbeitung eines Konzepts zur E-Qalin Zertifizierung in Slowenien inkl. Ausbildung der E-Qalin ZertifiziererInnen
  • Pilottestung (E-Qalin Zertifizierung) von slowenischen Alten- und Pflegeheimen, die bereits erfolgreich die E-Qalin Selbstbewertung abgeschlossen haben.
  • Richtlinien für die Akkreditierung von Zertifizierungseinrichtungen, die nach E-Qalin zertifizieren wollen.
  • Konzept für die weitere Ausbreitung/Vertrieb von E-Qalin
  • Veranstaltung für MulitplikatorInnen und E-Qalin InterssentInnen aus anderen europäischen Ländern.  

Zur Projektwebsite >>

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Mitteilung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.